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Trockenunterböden für eine schnelle Verlegung

Der Trockenunterboden, welcher auch oft als Trockenestrich bezeichnet wird, stellt eine beliebte Alternative zum Nassestrich dar. Dies liegt vor allen daran, dass dieser schnell und unkompliziert verlegt werden kann und bloß eine sehr kurze Trocknungszeit miteingeplant werden muss. Mehr über Trockenunterböden und seine Vorteile gegenüber Nassestrich erfahren Sie in diesem Beitrag.

 

Was ist ein Trockenunterboden?

 

Trockenunterböden bestehen beispielsweise aus Gipskarton, Holzwerkstoffen, Beton- oder vorgefertigten Zement-Estrichplatten. Die Trockenböden werden zum Ausgleich, also zur Nivellierung von Fußböden verwendet und ohne Hohlzwischenraum direkt auf dem vorhandenen Untergrund verlegt.

 

Vorteile von Trockenunterböden

 

Der größte Vorteil von Trockenestrich ist, dass dieser nach dem Verlegen bereits innerhalb von 24 Stunden mit dem Oberbelag belegt werden kann und beim Verlegen keine zusätzliche Baufeuchte entsteht. Beim Nassestrich kann die Trocknungszeit hingegen mehrere Wochen dauern. Trockenunterböden können auch bei kalten Außentemperaturen verlegt werden, während Flüssigestrich mindestens 5° benötigt. Weiters haben Trockenunterböden im Vergleich zum Nassestrich ein deutlich geringeres Gewicht. Das spielt zum Beispiel bei der Sanierung von Altbaudecken eine Rolle, da diese oft nur gering belastet werden dürfen. Viele Trockenestrichelemente verfügen zudem über eine hervorragende Trittschalldämmung. Da die Komponenten der Platten sehr gut unter Druck verdichten, führt dies zu einem stabilen und höchst belastbaren Bodenbelag. Der Trockenestrich besteht aus maximal zwei Schichten: der Estrichelemente und gegebenenfalls einer Schüttung. Schließlich punkten Trockenunterböden mit ihrer schnellen und unkomplizierten Verlegung selbst auf schwierigen Flächen oder Untergründen.

 

Das sollten Sie vor der Verwendung von Trockenestrich beachten

 

Während die vielen Vorteile klar für die Verwendung von Trockenestrich gegenüber Nassestrich sprechen, gibt es ein paar Punkte, die Sie dennoch im Vorhinein abklären sollten. Trockenunterböden können beispielsweise nicht mit allen Fußbodenheizungen kombiniert werden, sondern nur mit solchen, die dafür geeignet sind. Erkundigen Sie sich daher vor der Verlegung eines Trockenunterbodens, ob dieser mit Ihrer gewünschten Fußbodenheizung kompatibel ist. Weiters können Trockenunterböden normalerweise nicht als eigenständige Fußbodenbeläge verwendet werden. Ein Oberbelag ist also in jedem Fall notwendig. Schließlich sollten Sie im Vorhinein unter Beiziehung eines Experten abklären lassen, ob der Trockenunterboden bezüglich seines Schwingungsverhaltens zur Unterkonstruktion passt.

 

Zusammengefasst können wir Ihnen mit bestem Gewissen die Verwendung von Trockenunterböden empfehlen. Die Vorteile gegenüber Nassestrich überwiegen in den allermeisten Fällen und die unkomplizierte sowie schnelle Verlegung spricht für sich. Möchten Sie mehr über Trockenunterböden erfahren und sich speziell für Ihr nächstes Projekt beraten lassen? Dann freuen wir uns über eine Nachricht oder einen Anruf von Ihnen!

 

Herzliche Grüße

Augeneder
STUKKATUR & TROCKENAUSBAU

 

Bildernachweis: Innenausbau © Jacob Lund – stock.adobe.com

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