• STUKKATUR & TROCKENAUSBAU

    Uns ist kein Auftrag zu klein, aber auch keine Herausforderung zu groß.

Fugen im Trockenbau

Im Trockenbau ist gute Arbeit unter anderem auch an den gemachten Fugen zu erkennen. Tatsächlich fordert die Kunst der Fuge oft Planer, Bauleiter und Verarbeiter gleichermaßen. Bei richtiger Ausführung können diese dem Projekt eine besondere Note geben. Mängel im Zusammenhang mit Fugen lassen sich hingegen nur schwer und in Verbindung mit hohem Zeit- und Kostenaufwand beheben.

 

Die Aufgaben der Anschlussfugen

Fugen werden zur Trennung der aneinandergrenzenden, unterschiedlichen Baustoffe eingesetzt. Die sogenannten Anschlussfugen sollten im Trockenbau so gestaltet werden, dass sie Spannungen und Baubewegungen, die auf die Gesamtkonstruktion wirken, aushalten können. Sie dürfen demnach, auch auf lange Sicht gesehen, keine Risse bekommen und sollten überdies noch gut aussehen. Ideal ist eine Fuge, wenn diese perfekt auf das erwartete Verhalten und die technischen Anforderungen der Bauteile abgestimmt ist.

 

Diese Kräfte wirken auf die Anschlussfugen im Trockenbau

  • Bewegungen, Verschiebungen und Wechselwirkungen

Spannungen können zum Beispiel dann entstehen, wenn sich die Teile des Tragwerksystems gegeneinander verschieben. Das kann an äußeren Belastungen, wie Witterungseinflüssen, oder auch am Eigengewicht liegen. Manche Baustoffe dehnen sich mit der Zeit aus oder ziehen sich zusammen, wodurch es ebenfalls zu Bewegungen und Verschiebungen der tragenden Teile kommen kann. Auch statische Belastungen, die eine Wechselwirkung zwischen tragenden und nichttragenden Teilen auslösen, sind oft problematisch. So geben die tragenden Teile die Belastung oft an die nichttragenden Elemente (z. B. Trenn- und Zwischenwände) weiter. Dieses Problem lässt sich gut mit Gleitfugen verhindern.

 

  • Feuchtigkeit und Temperatur

Das Volumen und die Abmessungen von Baustoffen verändern sich selbst bei einwandfreier Ausführung der Konstruktion durch natürliche Feuchtigkeits- und Temperaturschwankungen. Durch das Ausdehnen der Baustoffe wölben sich die Oberflächen und dadurch müssen die Anschlussfugen mehr Druck aushalten. Beim Trocknen zieht sich der Baustoff wieder zusammen. Damit bei diesem Prozess keine Risse entstehen, kommen Dehnungsfugen zum Einsatz. Mit diesen lässt sich verhindern, dass die Fugen durch zu hohe Zugkräfte auf- oder abreißen.

 

Tipp: Trockenbauplatten können Feuchtigkeit gut aufnehmen und wieder abgeben und helfen so beim Regulieren des Raumklimas. Dabei verändert sich ihr Volumen kaum, weshalb sie zum Ausgleichen von Feuchtigkeitsschwankungen gut geeignet sind.

 

Mängel vermeiden mit richtiger Planung

Während Architekten und professionelle Trockenbauer in aller Regel wissen, dass perfekte Fugen eine große Herausforderung darstellen, wird dieser Punkt von vielen Heimwerkern unterschätzt. Daher ist es äußerst empfehlenswert, einen erfahrenen Stuckateur und Trockenbauer zu beauftragen. Das hat auch den Vorteil, dass Sie bei Mängeln abgesichert sind. Beim Thema Fugen ist auch die Vorplanung wichtig, sodass zum Beispiel die Ausführungsart des Anschlussdetails an Nischen, Einsprüngen und Säulen bei Deckenflächen vor der Ausführung auf der Baustelle genau vorzugeben oder zu beschreiben ist.

 

Haben Sie schon einmal Risse in den Fugen erlebt und sollen diese bei Ihrem nächsten Trockenbauprojekt tunlichst vermieden werden? Das erfahrene Team Augeneder weiß genau, wie Mängel vermieden werden und der Einsatz von Fugen bei Ihrem Projekt ein optischer Zugewinn wird.

Uns ist kein Auftrag zu klein, aber auch keine Herausforderung zu groß!

 

Beste Grüße

 

Augeneder
STUKKATUR & TROCKENAUSBAU

 

Bildernachweis:

Spachtel-Arbeiten, Trockenbau © Wellnhofer Designs von stock.adobe.com

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